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Brief aus Petri-Nikodemus 2012 -

Hannover, 21.03.2012

 Liebe Gemeinde in Radebeul,

Sie wissen es vielleicht schon, in unserer Landeskirche werden am Sonntag, 18. März 2012, neue Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen gewählt. Für unsere seit dem 1. Oktober 2011 fusionierte Petri-und Nikodemus-Kirchengemeinde-in Hannover, so der neue Name, ist diese Wahl von besonderer Bedeutung, werden hier doch nun die Weichen gestellt für unsere gemeinsame Zukunft.

Dementsprechend hat die Vorbereitung der Wahl, die Aufstellung der Kandidaten in zwei Wahlkreisen und die Organisation von drei Wahlorten besonders viel Arbeit gemacht, und natürlich wird am Sonntag zum Wahltag auch jeder Mann und jede Frau gebraucht.

So müssen wir zu unserem Bedauern in diesem Jahr die uns lieb gewordene Tradition einer Begegnung mit Ihnen am Sonntag Lätare unterbrechen und können nicht nach Radebeul reisen. Unsere Gedanken gehen zurück zu den zahlreichen schönen Begegnungen mit Ihnen und wir grüssen Sie auf diesem Wege herzlich.

Unsere Gemeinde, Hauptamtliche wie Ehrenamtliche, muss sich zur Zeit voll darauf konzentrieren, die anstehenden Veränderungen - und diese sind zahlreich-  zu bewältigen.

Im Juni müssen wir uns von unserem langjährigen Pastor Christoph Kampermann verabschieden, der in den Ruhestand geht. Sein Ausscheiden wird eine große Lücke hinterlassen, nicht nur durch die Tatsache, dass wir dann nur noch zwei Pfarrstellen in unserer Gemeinde haben; er wird uns ganz einfach sehr fehlen, hat er doch die Geschicke der beiden Gemeinden Petri und Nikodemus jahrelang in entscheidender Weise mitgeprägt. Eine halbe Stelle wird dann vakant und soll neu besetzt werden, wir sind gespannt, wer kommen wird.

Die einschneidenden Kürzungen der Geldmittel im Zeitraum 2013-2016 wirken sich besonders bei unserer Diakonenstelle und der Unterhaltung der Gebäude aus. Wir werden eine halbe Diakonenstelle verlieren und müssen dadurch unsere Kinder- und Jugendarbeit neu aufstellen. Am Kirchort Nikodemus müssen wir die Gesamtfläche der Gemeinderäume von 500m² auf 175m² reduzieren, was umfangreiche Baumassnahmen erforderlich macht. Dankbar sind wir dafür, dass der Kirchort Nikodemus nicht zur Disposition steht, Kirche in der Petri-und-Nikodemus-Gemeinde-in-Hannover wird weiterhin an zwei Kirchorten stattfinden und wir setzen unsere ganze Kraft ein, unser lebendiges Gemeindeleben allen Widrigkeiten zum Trotz aufrechtzuerhalten.

So gehen wir guten Mutes in der neuen Amtsperiode des Kirchenvorstandes an die Arbeit,  in der Gewissheit, dass der Herr, der unsere Schritte bis heute geleitet hat, uns auch in Zukunft behütet.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Sonntag.

Herzlichst,

i.A. Renate Jester

Stellvertr. Kirchenvorstandsvorsitzende

Die Partnerschaft zwischen der Luthergemeinde in Radebeul und der Nikodemusgemeinde in Hannover hat eine lange Tradition. Sie begann in tiefsten DDR-Zeiten mit dem Ziel, über die Mauer hinweg die Grenze zwischen West und Ost zu überwinden. Nach der Wende entdeckten wir, dass in Ost und West die Kirchgemeinden ähnliche Sorgen haben und wir gegenseitig auf der Suche nach Lösungen von einander lernen können. Die Säkularisierung schreitet voran. Die demographische Entwicklung lässt Kirche kleiner werden. Die finanziellen Mittel werden knapper. Gemeinden rücken zusammen, fusionieren und weniger hauptamtliche Mitarbeiter betreuen größere Aufgabenfelder.

Im Wechsel besucht jährlich eine Gruppe die Partnergemeinde. Am Sonntag Lätare feiern wir bewußt diese Partnerschaft auf Hoffnung hin. Vielleicht können wir in Zukunft noch stärker voneinander profitieren.

 

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 letzte Aktualisierung: 04.09.2013
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