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Unsere Orgel wird 125 Jahre

 

 

Orgeln sind Wunderbaue, Tempel von Gottes Hand beseelt, Nachklänge des Schöpfungsliedes!

Johann Gottfried Herder


Wer heute durch den Haupteingang in unsere Lutherkirche geht, als erstes zumeist den Altar wahrnimmt, sich dann durch das Mittelschiff in dessen Richtung begibt, nimmt nach einem Körperschwung die große Orgel an der Nordseite unserer Kirche wahr. Seit Menschen, Gemeindeglieder der neugegründeten Gemeinde zu Radebeul und ihre Gäste, ab 1. Advent 1892 die Kirche betreten, hat die darin geschaffene Orgel, die Königin der Instrumente, ihren Platz an dieser Stelle. Ursprünglich mit einem Prospekt (Schauseite) versehen, welcher die Turmrosette auch von innen sichtbar werden ließ, begegnet sie uns heutzutage in eher sachlich, durch das Pfeifenwerk leicht geschwungener äußerer Form, und erkennbar gibt es scheinbar drei Teile eines Instrumentes. Die Orgelbaufirma Gebr. Jehmlich aus Dresden schuf anfangs für die fertig gewordene Kirche ein Instrument mit 26 Registern (Klangfarben), um der Gemeinde vor allem Unterstützung hinsichtlich des Gemeindegesanges zu geben. So nahm die Orgel von Anfang an ihre vornehmlich zugedachte Rolle ein. Unschwer zu erahnen, dass im Laufe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch die inzwischen genannte Luthergemeinde Radebeul mit den gesellschaftlichen Wirren umzugehen hatte. Neben der Konfiszierung der Glocken für Rüstungszwecke mussten auch viele Pfeifen der Orgel diesen unrühmlichen Weg gehen. Das hatte zur Folge, dass das Instrument bis weit nach Ende des Krieges (1953) immer wieder umgebaut und klanglich verändert wurde. Die Gemeinde kann sich glücklich schätzen, dieses Orgelwerk ihr eigen zu nennen. Unzählige Gottesdienste und Andachten, Musiken u. v. m. zeugen von der Strahlkraft des neobarocken Klanges, für welchen sich man bei der letzten großen Veränderung, dem Neubau des Rückpositives entschieden hat. Während des Übens, beim eigenen Spiel zu Gottesdiensten und Konzerten gehen mir immer wieder viele Gedanken und Gefühle in Bezug auf das Instrument und seinen Klang durch Kopf und Herz. Johann Gottfried Herder, der bekannte Dichter und Theologe des 18. Jahrhunderts, hat es mit seinen Worten so wunderbar ausgedrückt – hier hat Gott seine Hände im Spiel gehabt! Dafür können wir Dank sagen! Was gibt es Schöneres und Frohmachenderes, seine Stimme und sein Herz zu öffnen, um diesen Dank einzeln oder in Gemeinschaft unserem Schöpfer und Herren zuzujubeln. Das sollten wir auch in Zukunft tun!

Gottfried Trepte, Kantor und Organist

 

Die Kleinorgel für das Musizieren im Altarraum

Kleine Orgel (Fa. Hammer – Hannover)

Seit April 2005 besitzt unsere Gemeinde eine Kleinorgel mit drei Registern: Rohrflöte 8’, Gedeckt 4’ und Oktave 2’. Dank einer großzügigen Schenkung durch Herrn Carl Schünemann aus Bremen wird sie als Altarorgel und Continuo-Instrument genutzt.

 

 

Beide Instrument müssen auch in Zukunft gepflegt und erhalten werden. Spenden dafür und für die Kirchenmusik im Allgemeinen werden gern entgegengenommen.

 

Bankverbindung: KD Bank - Dortmund, BLZ 35060190,  

Konto-Nr. 1667209028, Verwendungszweck Code:1020-LUTHER

 letzte Aktualisierung: 28.09.2017
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