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Besuchsdienste

Ältere Geburtstagskinder werden in unserer Gemeinde regelmäßig besucht. Wer sich an diesem Dienst der Gemeinde beteiligen will, ist jederzeit herzlich willkommen. Um die Besuche zu planen und Erfahrungen auszutauschen, trifft sich die Besuchsdienstgruppe in regelmäßigen Abständen.

Ein Besuch zum Geburtstag - unser Besuchsdienst


Es könnte sein, dass es an Ihrem Geburtstag oder am Tag danach an Ihrer Haustür klingelt und jemand aus unserem Besuchsdienst einen Gruß und gute Segenswünsche zu Ihnen bringt. Manchmal haben wir die Möglichkeit, Sie vor dem Besuch anzurufen und uns anzukündigen. Aber nicht immer haben wir eine Telefonnummer. Deshalb kommen wir dann einfach „auf gut Glück“ und hoffen, Sie anzutreffen. Manchmal ergibt sich ein schönes, auch mal ein längeres Gespräch. Manchmal trinkt man eine Tasse Tee zusammen, oder es ist ein kurzer Besuch an der Haustür. Die Männer und Frauen, die in unserem Besuchsdienst mitwirken, sind immer offen für die Begegnung mit Ihnen und oft ganz erfüllt von der gemeinsamen Zeit.
Nach Möglichkeit versuchen wir Sie ab dem 75. Geburtstag zu besuchen, manchmal bekommen Sie auch einen Kartengruß zugesandt.
In unserem Besuchsdienst engagieren sich derzeit etwa 15 Personen zwischen 18 und 88 Jahren, und auch Pfarrer Christof Heinze und Pfarrerin Anja Funke sind dabei. Alle zwei Monate treffen wir uns zum Austausch und um die nächsten Besuche zu planen. Sollten Sie Lust haben, auch solche Besuche mit zu übernehmen, melden Sie sich gern in unserem Gemeindebüro oder bei Pfarrerin Funke.
Und wenn Sie zu den zu Besuchenden gehören, möchten wir Sie bitten, offen zu sein für die kurze oder längere Begegnung, denn wir möchten auch ein Stück „Himmel“ zu Ihnen zu bringen und durch den Gruß aus der Gemeinde sagen, dass „Gott Ihnen nahe“ ist.
              Pfarrerin Anja Funke für den Besuchsdienst

Bericht vom Besuchsdienst zum Ewigkeitssonntag

Mit großen Erwartungen besuche ich gern ältere Gemeindeglieder zu Ihren Ehrentagen. Im April kam es bei dem Besuch einer Frau zu einem wunderbaren Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie ein echtes Radebeuler Kind sei. 1932 wurde sie als 3. Kind des einstigen Radebeuler Friedhofsmeisters Martin Bossack (1889-1979 wohnhaft in Radebeul, Paul-Gerhardt-Straße 1) geboren. In ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit in Gegenwart des Vaters auf dem Friedhof. Obwohl es damals eine strenge Friedhofskultur gab, durfte sie gelegentlich bei Beerdigungen assistieren (z.B. Glocke läuten, Kreuz tragen u.a.). Besonders erinnert sie sich, dass im Jahr 1936 der Friedhof Radebeul-Ost als bester (schönster) Friedhof Deutschlands ausgezeichnet worden war. Das Vermächtnis Ihres Vaters – ein von dem Grab-Bildhauern Philipp und Schuster in Marmor gefertigtes Namensschild - übergab sie unserem Gemeindearchiv. Da wir als Gemeindeglieder den Friedhof oft, besonders aber am Ewigkeitssonntag, besuchen, sollten wir an diesem Tag die Arbeit der Friedhofsmeister würdigen. Ebenso möchten wir die Dienste der Nachfolger von Herrn Martin Bossack die Herren Herbert Gottfried Keil sowie derzeit von Herrn Gottfried Werner auf diesem Weg würdigen und ihnen danken.    
Renate Kosbab

 letzte Aktualisierung: 25.09.2019
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