Druck starten Dieses Fenster schließen

Seite: index.php?id=509
Datum: 22. Oktober 2017 - 10:06 Uhr

Spendenstand für das neue Kirchgemeindehaus

Arbeitseinsatz im Kirchenkeller

DANKE!

Wir sind froh und dankbar, dass wir mit über 70 Helferinnen und Helfern jeden Alters, den Boden des Kirchenkellers auf die für den weiteren Bau des Kirchgemeindehauses benötigte Tiefe ausheben konnten. Insgesamt fünf Tage waren wir im Einsatz und es hat bei aller Mühe auch Spaß gemacht. An dieser Stelle möchten wir noch einmal von Herzen DANKE sagen an alle die so tatkräftig mit angefasst haben!

Kunst im neuen Gemeindehaus – die letzten Namenszüge werden vergeben!

Wer neugierig und mit offenen Augen durch unsere gute, alte Lutherkirche geht, wird vielerorts die Namen von Menschen finden, die vor 125 Jahren mit ihren Beiträgen den Bau der Kirche möglich gemacht haben. Zum Teil sind sie leicht zu finden, zum Teil auch raffiniert versteckt.

Daran wollten wir mit dem Kunstobjekt im neuen Kirchgemeindehaus anknüpfen und
dabei Bezug nehmen auf die neutestamentliche Erzählung, in der Jesus 4000 Menschen befähigt, sieben Brote und ein paar Fische zu teilen, alle davon
zu sättigen und am Ende noch sieben Körbe mit Brotbrocken übrig zu haben (Matthäus 15.32-39). Wie in dieser wundervollen Geschichte wenige Gaben Großes
für viele bewirken – so war der Gedanke – kann das neue Haus nur entstehen, wenn viele dabei mitwirken und es mit ihren Gaben mit erbauen. Damals haben wir uns für den Entwurf von Marion Hempel entschieden, der nun ab Januar umgesetzt wird und an der nördlichen Fensterfront des neuen Gemeindesaales angebracht werden soll. Hinter den Bänken auf der Kanzelseite kann man sich im Eingangsbereich unserer Kirche anschauen, wie die die kleinen Quadrate gedacht sind, aus denen die Glas-Segmente bestehen sollen und die die Namen aller Spenderinnen und Spender tragen werden, unabhängig von der Größe des jeweiligen Beitrags zu unserem neuen Haus.
Wie alles hat auch das seine Zeit und geht nun auf die Zielgerade – im neuen Jahr soll die Ausführung beginnen. Das bedeutet: Die Liste mit den Spendernamen wird mit dem Ablauf des 31. Dezember 2017 geschlossen. Natürlich kann und soll man gern auch danach noch spenden, wird aber dann – sofern man nicht zuvor schon etwas beigetragen hat – nicht mehr namentlich auf dem Kunstobjekt erscheinen. Ich lade Sie also alle ein, im zu Ende gehenden Jahr noch einmal kräftig mit zu teilen und mit zu bauen. Ihre Hilfe und unser aller Anstrengung
werden nach wie vor gebraucht! Und kann es nicht auch ein schöner Gedanke sein, zum Christfest einen Namenszug im neuen Haus zu verschenken? Sich die Suche nach mehr oder weniger passenden Geschenken und den alle Jahre wieder beklagten Einkaufsstress zu ersparen?
Und statt dessen etwas zu verschenken, was einen bleibenden Wert hat und den Beschenkten mit vielen anderen Menschen verbindet, in einer bleibenden Weise? Wenn Sie solche Gedanken auf dem Weg zum Christfest auch manchmal haben, dann machen Sie doch in diesem Jahr auf der Zielgeraden noch einmal kräftig mit und sichern Sie Ihrem Namen einen Platz in unserem neuen Haus – oder verschenken Sie einen!

Christof Heinze

Richtfest für das Gemeindehaus

Der Rohbau steht. Der zweite Schritt für denBau des Gemeindehauses war am 1. Advent 2016 geschafft. Unsere Gemeinde hat das Richtfest mit vielen Gemeindegliedern ge­feiert. Das Fest begann mit einem Familien­gottesdienst in der adventlich geschmückten Kirche. Auf dem Altarplatz standen ein Kö­nigsthron und die mit Tannengrün gefertig­te Richt­Krone. Unser Gemeindepädagoge, Christian Rothe, begrüßte uns mit der Frage: „Wer denn schon die Wohnung adventlich geschmückt habe?“ Viele Hände gingen in die Höhe. Wie wir später sahen: auch der Rohbau war geschmückt mit einem Herrnhuter Stern und vielen bunten Teelichtern. Das Richtfest stand unter dem Thema „Macht hoch die Tür“ für Jesus, den kommenden König. Die Kinder erzählten in Videoclips, wie sie sich Könige vorstellen. „reich, mit Krone, schönen Schu­hen und Dienern“ Pfarrerin Anja Funke sagte in der Predigt, „dass wir Christen auf einen anderen König warten: Jesus kommt ohne Krone, ohne Reichtum und nicht hoch zu Ross, aber er bringt Frieden... Das Richtfest ist so ein Fest mit doppelter Vorfreude, auf das, was kommt.“ Während die Erwachsenen in Murmelgruppen über das Wichtige im Advent sprachen, wurde die Richtkrone von den Kin­dern mit vielen bunten Bändern verziert. Die Lutherkurrende und die Lutherspatzen sangen schöne Adventslieder. Danach formierte sich ein Festzug hinaus zur Baustelle. Voran wurde von zwei Kirchvorste­hern die bunte Richtkro­ne getragen, gefolgt von beiden Pfarrern, den Kirchvorstehern und der ganzen Gemeinde. Alle füllten den zukünftigen Gemeindesaal. Nun wurde die Richtkrone unter Beifall hoch­gezogen. Der Zimmermeister, Herr Groß­mann, sprach den Richtspruch. Der Bauherr und Vorsitzende der Kirchenvorstandes, Al­brecht v. Keudell, dankte den Bauleuten für ihre Arbeit, die so schnell vorangegangen war und zitierte: „Stein und Mörtel baun das Haus, Geist und Liebe schmücken es aus.“ Dann er­hoben Zimmermeister und Bauherr stellver­tretend für alle das Sektglas. Pfarrer Christof Heinze betete für die weitere Bewahrung, Gottes Segen, und „damit die Tore und Türen in der Welt weit gemacht werden.“ Gemein­sam beteten die ganze Gemeinde im Rohbau des Gemeinesaales das Vaterunser und san­gen unter der Begleitung des Posaunenchor den ersten Choral: „Tochter Zion freue dich“. Nach der Richtfestzeremonie waren alle ein­geladen zu Suppe, Plätzchen und Stollen, die in der Kirche angeboten wurden. Frau Monika Weyhmann hatte mit vielen Helfern das Es­sen und Trinken für uns liebevoll vorbereitet. Als nächste Arbeiten werden am Rohbau das Dach eingedeckt und die Fenster und Türen eingebaut. Es fehlen noch 120.000,­ Euro Eigenmittel. Aber so Gott will, kann im Spät­sommer 2017 die Einweihung gefeiert wer­den.
Frank Seifert

„Ein neues Jahr, ein neues Haus“

Ein neues Jahr ist angebrochen und ein gu­tes Stück Weg zur Realisierung unseres KGH liegt hinter uns. Der Rohbau außerhalb des Kirchengebäudes ist weitgehend abgeschlos­sen, die Arbeiten am Dach sind im Gange. Ein sehr schönes Richtfest haben wir auch schon gefeiert, bei welchem alle Besucher einen Eindruck von unserem KGH gewinnen konnten. Bald werden wir auch die Arbeiten an der Fassade und den Einbau der Fenster beobachten können. Allerdings sind für die meisten Gewerke öffentliche Ausschreibun­gen erforderlich, so dass die Auftragsvergabe durchaus erhebliche Zeitressourcen bei den Planungsbeteiligten und uns fordert. EinweihungNach der derzeitigen Zeitplanung sind bereits im Februar 2017 erste Arbeiten im Bereich des Innenausbaus vorgesehen. Parallel dazu wird die Herstellung des Überganges in die Kirche mit den erforderlichen Arbeiten in der Unterkirche beginnen. Zuversichtlich sehen wir daher einer Fertigstellung unseres Hauses im Juli 2017 entgegen. Ein Termin für die Ein­weihungsfeierlichkeiten ist voraussichtlich im September 2017 möglich. Mit der letzten Er­hebung (Stand Dezember 2016) konnten wir feststellen, dass die vorhandene Deckungs­lücke für die Baukosten und Baunebenkosten derzeit ca. noch 120.000,­ Euro beträgt und damit etwas kleiner geworden ist. Sollten bei den folgenden Ausschreibungen Kostenmeh­rungen zustande kommen, kann diese sich allerdings verändern. Daher ist die genannte Zahl nicht als endgültig anzusehen. Spenden Unser Dank gilt der Gemeinde, allen Pla­nungs­ und Baubeteiligten sowie den Spen­dern und Förderern unseres Projektes. Auch für die erheblichen Kollekteneinnahmen für das KGH im Rahmen der Christvespern sind wir sehr dankbar. Da die Deckungslücke noch nicht geschlossen ist, bitten wir um Ihr weite­res finanzielles Engagement für das KGH. Mit Ihrer Hilfe wird unsere Gemeinde auch das übrige Stück des Weges zügig bewältigen und zum nächsten Weihnachtsfest wird das neue KGH nicht nur sichtbar, sondern auch nutzbar sein. Mit besten Wünschen für das neue JahrIhr

Paul Raum

Baustellenbegehung und Richtfest


Nach dem Gottesdienst am 11. September war die Gemeinde eingeladen, die Baustelle unseres neuen Gemeindehauses zu besichtigen. Christoph Jopp und Günther Despang standen dafür zur Verfügung und konnten Fragen zum Baugeschehen beantworten.
Wir sind dankbar für den bisherigen Baufortschritt. Der Rohbau wird nun bald fertiggestellt sein, die Ausschreibung für die nächsten Gewerke ist erfolgt.

Feierlich wollen wir den bisherigen Baufortschritt mit dem Richtfest am
1. Advent, 27. November 2016,
unserem Kirchweihtag begehen.
Wir wollen das Richtfest zusammen mit dem Familiengottesdienst um 10 Uhr feiern. Genauere Informationen dazu erhalten Sie rechtzeitig über die Abkündigungen.

Pfarrerin Anja Funke

Liebe Gemeinde,

 

zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Verbundenheit mit unserer Kirchgemeinde bedanken. Unser vielfältiges Gemeindeleben lebt von Menschen wie Ihnen. Menschen, die aneinander denken, füreinander beten, miteinander musizieren und feiern und sich auch in schweren Zeiten hier aufgehoben fühlen.

Auch finanziell tragen wir unser Gemeindeleben gemeinsam. Viele engagieren sich über die Kirchensteuer und das Ortskirchengeld hinaus - mit ehrenamtlichem Engagement, Großzügigkeit bei der Kollekte und einzelnen Spenden. Unser gemeinsames Ziel für die kommenden Jahre ist der Bau eines neuen Gemeindehauses. Es wird uns die ersehnte Erweiterung der Räume bringen. Sollten Sie dafür bereits gespendet haben, sind wir dafür sehr dankbar. Doch noch ist unser Finanzierungsziel nicht erreicht. Wir brauchen Sie (erneut) als Teil dieser starken Gemeinschaft. Werden Sie mit uns zum Bauherren!

Als Dankeschön und Würdigung Ihres Engagements soll Ihr Name gemeinsam mit den Namen aller anderen Spender Teil eines Kunstobjektes werden.

Für dieses Vorhaben konnten wir die Künstlerin Marion Hempel begeistern und gewinnen. Sie gestaltet die transparenten Glaselemente, die dezent, aber nicht ohne Aufsehen zu erregen die Fensterfront des großen Saales schmücken werden. Man sieht wogende Getreideähren, die in zartem Gelb und Grün die eingravierten Namen der Baugemeinschaft umspielen. Damit wird das biblische Leitmotiv unseres Hauses sichtbar - die sogenannte Speisung der Viertausend: 

»... Jesus ließ das Volk auf der Erde lagern, nahm sieben Brote und ein paar Fische, dankte,

brach sie und gab sie den Jüngern und sie gaben sie dem Volk ... Und alle wurden satt.« (Mt. 15,35 f.)

Das ist unser Wunsch:

Alle, die unsere Gemeinde besuchen, um Hilfe bitten, getröstet werden möchten oder Orientierung suchen, finden, was sie brauchen. Es reicht für alle, wenn wir teilen, was wir haben. Das wird im Kunstprojekt dargestellt. Wir laden Sie ausdrücklich ein, ein Teil davon zu werden.

Wir freuen uns auf Sie.

Herzliche Grüße

Paul Raum                                                                Christof Heinze
Kirchenvorstand und Leiter KGH-Ausschuss                  Pfarrer         

P.S. Sind Sie auf unser Kunstprojekt und den Gemeindehausbau neugierig geworden? Dann kommen Sie in die Lutherkirche und schauen sich aus der Nähe an, was Marion Hempel für uns entworfen hat. Ein kleiner Ausschnitt des Kunstwerkes mit den Namen erster Spender hängt als Anschauungsobjekt gleich am Eingang.