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Unsere nächsten Veranstaltungen

Donnerstag, 13. September 2018, 19:00 Uhr, Lutherkirche

100. Veranstaltung der Jungen Senioren

125 Jahre Orgel der Lutherkirche

mit KMD Gottfried Trepte

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:30 Uhr, im Kirchgemeindehaus

Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland und weltweit

mit Silke Pohl vom Referat Gerechtigkeit des Ökumenischen Informationszentrums e.V.

Sangesfreudige treffen sich schon 19:00 Uhr zum gemeinsamen Singen.

Der Jäger und sein Hund

Am 30. Juni 2018, einem sonnigen Sonnabendvormittag, folgten die JUNGEN SENIOREN zur Kleinwanderung auf Einladung von Hans Lehner mit seinem Hund Gero ins Revier Moritzburg. Treffpunkt war der Parkplatz am Auer um 9.30 Uhr. Ausgerüstet mit Wanderschuhen und passender Kleidung, im Rucksack das empfohlene Picknick und Getränk für die geplante Pause. Das „Unternehmen“ fand guten Zuspruch, dementsprechend war die Anzahl der Interessenten größer als erwartet, was die Organisatoren sehr freute. Alle waren frohen Mutes in Erwartung des angebotenen Programms. Der Jäger Hans Lehner stellte sein Jagdgebiet (August der Starke jagte hier) und seinen Hund Gero (Deutsch Kurzhaar) vor. Die Wanderung ging rund um die Altenteiche (angelegt um 1530). Diese Einführung war für die JUNGHEN SENIOREN sehr beeindruckend, sollten sie es doch an diesem Vormittag mit einem „Metier“ zu tun bekommen, mit dem sie so direkt auf ihre „alten Tage“ noch keine Berührung hatten! Und ab ging es in den Wald, der mit seiner morgendlichen Frische schon auf die illustre Gesellschaft wartete. Im Hintergrund des Randgebüsches lagen die Baumstämme, die die „wilde Friederike“ umgelegt hatte und die noch durch den Forst aufgearbeitet werden. Da wartet noch eine immense Arbeit. Als wir ein Stück Weg hinter uns hatten, erklärte uns der Jäger, wie der ausgebildete Hund, sozusagen dreisprachig, durch Wort, Geste und Pfiffe reagieren muss. Das beherrschte Gero perfekt. Die erste Station war ein lichtes Waldstück in dem wir miterleben konnten, wie der Jagdhund eine tags zuvor getropfte Schweißspur (Jägersprache: Blut ist Schweiß) ausgearbeitet und ein imitiertes krankgeschossenes Reh gefunden hat. Unsere Route führte zu einer idyllischen Waldwiese. Dort führte Gero eine freie Suche durch und ließ sich weder von uns, noch von den vorbeifahrenden Radlern beirren. Die Essenspause (Jägersprache: Schüsseltreiben) fand an dem Rastplatz statt, an dem der Sächsische Staatsforst nicht nur einen stabilen Tisch mit Bänken, sondern eine sehr geräumige Wanderhütte aufgestellt hat. Das war ein guter Platz und jeder konnte seine Mitbringsel genüsslich verzehren. Bei unseren Wanderungen ist es Tradition, bei einer Andacht mit Lied innezuhalten. Der Jäger Hans Lehner hielt keine Andacht, sondern er führte mit uns ein „Bibelgespräch“ über das 5. Gebot: Du sollst nicht töten. Unsere Seniorengruppe hatte viel dazu zu sagen, z. B., dass im Gebot morden gemeint ist. Auch Albert Schweizers „Ehrfurcht vor dem Leben“ spielte eine große Rolle und die gesetzlichen Regelungen, die der Jäger erläuterte. Wir beendeten die Pause mit fröhlichem Gesang. Was passte da besser als das Lied von Paul Gerhardt: „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Es wurden nur drei Strophen gesungen von den insgesamt 15, wobei jede ein Anrecht auf Anerkennung verdient hätte! In dieser mit Klang erfüllten Stimmung folgte die Gruppe dem Jäger und seinem Hund ans Wasser, den unteren Altenteich. Der Jäger erklärte, was der Hund in punkto Wasserarbeit alles können muss. Einen Ausschnitt davon führte Gero aus, indem er mehrfach eine ins Wasser geworfene Entenattrappe apportieren und ordnungsgemäß im Sitzen ausgeben musste. Sein „Herrchen“ lobte seinen Hund und wir Senioren bedachten beide mit Beifall. Eine weitere Station war die Vorführung einer ca. 1.000 m langen Schleppe, bei der Jagdhund Gero einen durch ziemlich unwegsames Gelände gezogenen Waschbären (schwere Holzattrappe mit Waschbärenfell) finden, bringen und ausgeben musste. Für mich war das eine Meisterleistung! Unser Jagdführer belohnte Gero mit einem „Leckerli“ und die JUNGEN SENIOREN spendeten begeisterten Beifall nach dieser Leistung. Die restliche Wanderstrecke bis zum Stellplatz war erfüllt von fröhlicher Unterhaltung über die erlebten Vorführungen vom Jäger und seinem Hund, mitten in Gottes grünem Revier. Die JUNGEN SENIOREN hatten Einblick in das Waidwesen erhalten und wünschten sich eine Fortsetzung. Hans Lehner freute sich über unser Interesse und versprach uns einen Vortrag über „Jagdkultur und Brauchtum“.

Brigitte Frenzel

Jahreswanderung 2017

Die diesjährige Wanderung der Jungen Senioren führte am 22.April 2017 zum Götzenbusch bei Oelsa. Treffpunkt war um 8:30 Uhr auf dem Lutherkirchplatz. Weil der Startpunkt Poisenwald bei Obernaundorf nicht mit Bussen zu erreichen ist, waren wir auf PKW angewiesen. Die jüngsten Gäste verlebten mit uns einen Tag ihrer Schulferien. Das Aprilwetter war eher winterlich, Regen erlebten wir aber nur im Auto. Die vielen üppigen Blüten überall waren durch Nachtfröste erst mal gestoppt worden. Von der Oelsaer Höhe sehen wir die Quorener Kipse, den Wilisch, den Luchberg (bei Niederfrauendorf)und den Geisingberg. In Oelsa schauten wir kurz in die Ausstellung einer Stuhlwerkstatt hinein. Das Naturdenkmal Götzenbusch (361 m) liegt gegenüber von Oelsa auf der anderen Höhe. Es sind mehrere Klippen aus Rotlehm in Verbindung mit Ton und Sandstein, die es in dieser Form nur noch in Südamerika gibt. Vor der Christianisierung im 10. Jahrhundert wurde hier eine slawische Gottheit verehrt. Hier am Wendepunkt sammelten wir uns zum Picknick und zur Andacht. Der Rückweg ging über den Lerchenberg (425 m), dem höchsten Punkt der Umgebung. Von hier aus konnten wir nun auch das Panorama der Sächsischen Schweiz im Osten und den Keulenberg im Norden relativ gut sehen. Es war eine schöne Frühlings-Wanderung durch das Erzgebirgsvorland, die ständig bergauf und bergab ging und viele nette Gespräche ermöglichte.

Johannes Rothe

 

JUNGE SENIOREN laden alle ein

Begrüßungsabend für Interessierte

Die recht aufwändigen Schritte des Vorbereitungskreises für Entwurf sowie Verteilung des Einladungsbriefes, für den Inhalt des Abends und für das kleine Abendbrot erfolgten langfristig. Mit Spannung wurde der Abend des 10. März 2016 erwartet. Die Freude war dann groß, als bereits die rege Teilnahme an der erweiterten Runde der "Sangesfreudigen" deutlich wurde. Zum eigentlichen Beginn trafen weitere Neugierige ein. Es folgte eine Begrüßung, vor allem für die „neuen“ JUNGEN SENIOREN. Eine Andacht und eine kurze Vorstellungsrunde waren die Punkte vor dem gemeinsamen, von fleißigen Helfern vorbereiteten, Abendbrot. Dabei entspann sich eine rege Unterhaltung an den einzelnen Tischen zu verschiedensten Themen. Vorbereitete Gesprächszettel wurden überflüssig. Nicht nur die „Neuen“, auch die „Alten“ JUNGEN SENIOREN waren sich einig, so entspannt ein Abendbrot in Gemeinschaft zu genießen, das sollte öfter geschehen. Der Abend endete in gewohnter Weise: mit der Gratulation der Geburtstagskinder, mit Informationen zu den nächsten Veranstaltungen und zu wichtigen Dingen in der Kirchgemeinde. Dann sangen wir ein Abendlied und bekamen den Segen für den Heimweg und die Zeit bis zum nächsten Abend der JUNGEN SENIOREN im April.

Vorbereitungskreis der JUNGEN SENIOREN

Junge Senioren auf gutem Wege

Beinahe sechs Jahre nach Gründung des Junge-Senioren-Kreises trafen sich seine Mitglieder am 11. Juni 2015 zu einer ersten Bestandsaufnahme.
Das vorrangige Anliegen dabei war – und ist es natürlich auch in Zukunft –, dass sich jeder einzelne von uns mit dem Kreis identifizieren kann. An diesem Abend zeigte bereits die weit über dem Durchschnitt liegende Teilnehmerzahl von 41 Senioren das große Interesse an einer Aussprache.
Herr Pfarrer Heinze als Moderator gab mit folgenden Themenkomplexen dem zu erwartenden Gedankenaustausch eine gute Struktur:
1. Was schätze ich an der Arbeitsweise unseres Kreises?
2. Welche Wünsche habe ich an diesen Kreis?
3. Was stelle ich mir als meinen persönlichen Beitrag vor?
Die drei Fragen wurden zunächst auf farblich unterschiedlichen Zetteln zur anony-men Beantwortung ausgeteilt, da das Ergebnis dieser Verfahrensweise höher belastbar ist, als nur auf mündliche Wortmeldungen zurückzugreifen. Die lebhafte anschließende Diskussion und die spätere Auswertung widerspiegelten diesen Ansatz.
Es ist nicht leicht, hier die Fülle der wertvollen Gedanken und Vorschläge aus über 120 Zetteln innerhalb der redaktionellen Begrenzung auszubreiten. Im Versuch, die mehrheitlich geäußerten Meinungen zusammenzufassen, können folgende Schwerpunkte festgehalten werden:
Wir sollten Gott für seine Führung danken, dass wir innerhalb dieser relativ kurzen Zeit aus dem Stand heraus einen so lebendigen Kreis geschaffen haben, in dem wir geistige Heimat und Geborgenheit im Glauben sowie einen vertrauensvollen Umgang miteinander gefunden haben. Die Teilnehmer würdigten die Vielfalt der Themen zu den Abendveranstaltungen, die meist durch anspruchsvolle Vorträge untermauert waren. Die Freude an Geselligkeit mit Menschen gleicher Lebenseinstellung wurde vielfach hervorgehoben. Ein Teilnehmer formulierte: „Man spürt, dass wir gemeinsam unter Gottes Schutz stehen“; ein anderer schrieb kurz: „Hoher Wohlfühl-Faktor!“
Die so vielfältig geäußerte Zufriedenheit und der Wunsch nach einem „weiter so!“ geben uns Ansporn, unseren Weg fortzusetzen.
Es ist ein kostbares Gut und ein Erfolg, wenn gegenseitige Wertschätzung, freundlicher Umgang miteinander und ein offenes Ohr bei persönlichen Problemen als charakteristisch für das Klima im Kreis gesehen werden. Daraus folgt auch der Wunsch nach mehr gemeinsamen Aktivitäten außerhalb der monatlichen Abendveranstaltungen.
Die Vertiefung unseres Glaubens ist uns allen wichtig. Singen und Beten, aber auch die geistigen Themen einschließlich Bibelarbeit liegen uns am Herzen. Für unsere praktische Lebensführung sollten öfter Auslegungen des Neuen Testaments geplant werden. Etliche Teilnehmer erklärten sich bei Frage 3 bereit, ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen.
Hier besteht aber die Herausforderung, solche anonymen Angebote für uns namentlich ansprechbar werden zu lassen. Die hier dargelegten positiven Äußerungen dürfen uns aber nicht selbstzufrieden werden lassen. Sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch Minder-zahlMeinungen gibt, die uns genauso wertvoll und wichtig für unsere weitere Arbeit sind. In ihnen wird zum einen ein besseres Vertrauensverhältnis und sogar mehr Toleranz gewünscht, zum anderen mehr Engagement angemahnt: „Glauben ohne Tun ist wertlos!“ Darin manifestiert sich auch die Erwartung, dass das Prinzip „Hilfe geben – Hilfe nehmen“ einen höheren Stellenwert erhalten muss. Das ist aber nur umsetzbar, wenn Wünsche und Angebote konkret geäußert werden, sei es im großen Kreis oder in einem persönlichen Gespräch.

Auch über die Zukunft unseres Kreises wurde an diesem Abend diskutiert, denn diese ist nur durch nachrückende jüngere Senioren gesichert. Das erfordert nicht nur eine positive Außenwirkung, sondern auch eine Kontinuität in der aktiven Ansprache der Zielgruppe.
Hierzu gehört – eine weitere Erkenntnis – dass auch wir eine „Willkommenskultur“ entwickeln bzw. verbessern müssen.

An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Senioren-Gemeindeglieder im Alter ab Ende 50 Jahre, zu uns zu einem „Schnupperabend“ Ihrer Wahl einladen.
Unsere Angebote finden Sie – neben den Mitteilungen im Gemeindebrief – auf dem gelben Merkblatt im Schaukasten oder den ausgelegten gelben Handzetteln. Der persönliche Eindruck ist am nachhaltigsten, ebenso wie dessen Weitergabe von Mund zu Mund.
Warten Sie deshalb nicht erst auf die von uns in Vorbereitung befindliche „Einladungs-Offensive“ Anfang des nächsten Jahres. Schauen Sie bald bei uns vorbei!

Radebeul, den 10. August 2015                   Evelyn Meier, Dr. Wilhelm Petzholtz

Rückschau 2013: SENIOREN trafen sich zum Grillen

Unsere Gemeinde verfügt über einen herrlichen Pfarrgarten, in dessen Mitte eine ausladende Linde steht. Unter ihren Blättern lässt sich gut feiern.

Der Gemeindekreis „JUNGE SENIOREN“ hatte nun schon traditionell zu einem Sommer-Grilltreffen eingeladen und dies zum Anlass genommen, neben den älteren Senioren auch unsere Schwestern und Brüder aus der Friedenskirchgemeinde anzusprechen. Wir wollten sie einladen an unserem Treffen teilzunehmen, um eine Gelegenheit zum Kennenlernen und künftigen Miteinander zu bieten. Dafür hatten wir mit einem Beitrag im dortigen Gemeindeblatt geworben.

Das Wetter am 8. August 2013 war uns wohlgesonnen. Fleißige Hände schafften heran, was für ein solches Vorhaben so alles notwendig bzw. wünschenswert ist.

Schließlich fanden sich etwa 30 Senioren im Schatten der Linde ein. Nach einer Andacht, gehalten von Herrn Weyhmann, konnten wir einige schöne Stunden mit interessanten Gesprächen, gemeinsamen Singen und sogar einer Polonaise erleben.

Bratwurst vom „Grillmeister“ Hans Lehner, traditionelle Bowle vom Ehepaar Häßner, viele frische Beilagen, gestiftet von einzelnen Gästen, sowie eine weitere reichhaltige Getränkeauswahl trugen zu unserem leiblichen Wohl an diesem Abend bei.

So gelang ein gutes Zusammensein in der Regie unseres JUNGE SENIOREN-Kreises unter der Leitung von Maria Lehner.

Nicht so richtig angenommen worden war allerdings unser Angebot (von den Senioren der Friedenskirchgemeinde) zum Kennenlernen, nur ein Gemeindeglied mit verwandtschaftlichem Hintergrund in unserer Lutherkirchgemeinde war vertreten.

Wir wollen auch weiterhin unsere Nachbargemeinde zu unserem Treffen, - meist am zweiten Donnerstag des Monats – im Seniorenwohnpark „Lößnitzblick“ Thalheimstr. 37, Beginn 19.30 Uhr, einladen, wofür unsere kleinen gelben Infoblätter sowie Aushänge in den Kirchen werben wollen.
Hans-Jürgen Brink

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Kontakt:

Maria Lehner
Tel.: (0351) 8 38 77 55
E-Mail:
humlehner@t-online.de

Redakteur: Matthias Meitzner  - letzte Aktualisierung: 17.07.2018
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