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Richtfest für das Gemeindehaus

Der Rohbau steht. Der zweite Schritt für denBau des Gemeindehauses war am 1. Advent 2016 geschafft. Unsere Gemeinde hat das Richtfest mit vielen Gemeindegliedern ge­feiert. Das Fest begann mit einem Familien­gottesdienst in der adventlich geschmückten Kirche. Auf dem Altarplatz standen ein Kö­nigsthron und die mit Tannengrün gefertig­te Richt­Krone. Unser Gemeindepädagoge, Christian Rothe, begrüßte uns mit der Frage: „Wer denn schon die Wohnung adventlich geschmückt habe?“ Viele Hände gingen in die Höhe. Wie wir später sahen: auch der Rohbau war geschmückt mit einem Herrnhuter Stern und vielen bunten Teelichtern. Das Richtfest stand unter dem Thema „Macht hoch die Tür“ für Jesus, den kommenden König. Die Kinder erzählten in Videoclips, wie sie sich Könige vorstellen. „reich, mit Krone, schönen Schu­hen und Dienern“ Pfarrerin Anja Funke sagte in der Predigt, „dass wir Christen auf einen anderen König warten: Jesus kommt ohne Krone, ohne Reichtum und nicht hoch zu Ross, aber er bringt Frieden... Das Richtfest ist so ein Fest mit doppelter Vorfreude, auf das, was kommt.“ Während die Erwachsenen in Murmelgruppen über das Wichtige im Advent sprachen, wurde die Richtkrone von den Kin­dern mit vielen bunten Bändern verziert. Die Lutherkurrende und die Lutherspatzen sangen schöne Adventslieder. Danach formierte sich ein Festzug hinaus zur Baustelle. Voran wurde von zwei Kirchvorste­hern die bunte Richtkro­ne getragen, gefolgt von beiden Pfarrern, den Kirchvorstehern und der ganzen Gemeinde. Alle füllten den zukünftigen Gemeindesaal. Nun wurde die Richtkrone unter Beifall hoch­gezogen. Der Zimmermeister, Herr Groß­mann, sprach den Richtspruch. Der Bauherr und Vorsitzende der Kirchenvorstandes, Al­brecht v. Keudell, dankte den Bauleuten für ihre Arbeit, die so schnell vorangegangen war und zitierte: „Stein und Mörtel baun das Haus, Geist und Liebe schmücken es aus.“ Dann er­hoben Zimmermeister und Bauherr stellver­tretend für alle das Sektglas. Pfarrer Christof Heinze betete für die weitere Bewahrung, Gottes Segen, und „damit die Tore und Türen in der Welt weit gemacht werden.“ Gemein­sam beteten die ganze Gemeinde im Rohbau des Gemeinesaales das Vaterunser und san­gen unter der Begleitung des Posaunenchor den ersten Choral: „Tochter Zion freue dich“. Nach der Richtfestzeremonie waren alle ein­geladen zu Suppe, Plätzchen und Stollen, die in der Kirche angeboten wurden. Frau Monika Weyhmann hatte mit vielen Helfern das Es­sen und Trinken für uns liebevoll vorbereitet. Als nächste Arbeiten werden am Rohbau das Dach eingedeckt und die Fenster und Türen eingebaut. Es fehlen noch 120.000,­ Euro Eigenmittel. Aber so Gott will, kann im Spät­sommer 2017 die Einweihung gefeiert wer­den.
Frank Seifert

„Ein neues Jahr, ein neues Haus“

Ein neues Jahr ist angebrochen und ein gu­tes Stück Weg zur Realisierung unseres KGH liegt hinter uns. Der Rohbau außerhalb des Kirchengebäudes ist weitgehend abgeschlos­sen, die Arbeiten am Dach sind im Gange. Ein sehr schönes Richtfest haben wir auch schon gefeiert, bei welchem alle Besucher einen Eindruck von unserem KGH gewinnen konnten. Bald werden wir auch die Arbeiten an der Fassade und den Einbau der Fenster beobachten können. Allerdings sind für die meisten Gewerke öffentliche Ausschreibun­gen erforderlich, so dass die Auftragsvergabe durchaus erhebliche Zeitressourcen bei den Planungsbeteiligten und uns fordert. EinweihungNach der derzeitigen Zeitplanung sind bereits im Februar 2017 erste Arbeiten im Bereich des Innenausbaus vorgesehen. Parallel dazu wird die Herstellung des Überganges in die Kirche mit den erforderlichen Arbeiten in der Unterkirche beginnen. Zuversichtlich sehen wir daher einer Fertigstellung unseres Hauses im Juli 2017 entgegen. Ein Termin für die Ein­weihungsfeierlichkeiten ist voraussichtlich im September 2017 möglich. Mit der letzten Er­hebung (Stand Dezember 2016) konnten wir feststellen, dass die vorhandene Deckungs­lücke für die Baukosten und Baunebenkosten derzeit ca. noch 120.000,­ Euro beträgt und damit etwas kleiner geworden ist. Sollten bei den folgenden Ausschreibungen Kostenmeh­rungen zustande kommen, kann diese sich allerdings verändern. Daher ist die genannte Zahl nicht als endgültig anzusehen. Spenden Unser Dank gilt der Gemeinde, allen Pla­nungs­ und Baubeteiligten sowie den Spen­dern und Förderern unseres Projektes. Auch für die erheblichen Kollekteneinnahmen für das KGH im Rahmen der Christvespern sind wir sehr dankbar. Da die Deckungslücke noch nicht geschlossen ist, bitten wir um Ihr weite­res finanzielles Engagement für das KGH. Mit Ihrer Hilfe wird unsere Gemeinde auch das übrige Stück des Weges zügig bewältigen und zum nächsten Weihnachtsfest wird das neue KGH nicht nur sichtbar, sondern auch nutzbar sein. Mit besten Wünschen für das neue JahrIhr

Paul Raum

Liebe Gemeinde,

 

zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Verbundenheit mit unserer Kirchgemeinde bedanken. Unser vielfältiges Gemeindeleben lebt von Menschen wie Ihnen. Menschen, die aneinander denken, füreinander beten, miteinander musizieren und feiern und sich auch in schweren Zeiten hier aufgehoben fühlen.

Auch finanziell tragen wir unser Gemeindeleben gemeinsam. Viele engagieren sich über die Kirchensteuer und das Ortskirchengeld hinaus - mit ehrenamtlichem Engagement, Großzügigkeit bei der Kollekte und einzelnen Spenden. Unser gemeinsames Ziel für die kommenden Jahre ist der Bau eines neuen Gemeindehauses. Es wird uns die ersehnte Erweiterung der Räume bringen. Sollten Sie dafür bereits gespendet haben, sind wir dafür sehr dankbar. Doch noch ist unser Finanzierungsziel nicht erreicht. Wir brauchen Sie (erneut) als Teil dieser starken Gemeinschaft. Werden Sie mit uns zum Bauherren!

Als Dankeschön und Würdigung Ihres Engagements soll Ihr Name gemeinsam mit den Namen aller anderen Spender Teil eines Kunstobjektes werden.

Für dieses Vorhaben konnten wir die Künstlerin Marion Hempel begeistern und gewinnen. Sie gestaltet die transparenten Glaselemente, die dezent, aber nicht ohne Aufsehen zu erregen die Fensterfront des großen Saales schmücken werden. Man sieht wogende Getreideähren, die in zartem Gelb und Grün die eingravierten Namen der Baugemeinschaft umspielen. Damit wird das biblische Leitmotiv unseres Hauses sichtbar - die sogenannte Speisung der Viertausend: 

»... Jesus ließ das Volk auf der Erde lagern, nahm sieben Brote und ein paar Fische, dankte,

brach sie und gab sie den Jüngern und sie gaben sie dem Volk ... Und alle wurden satt.« (Mt. 15,35 f.)

Das ist unser Wunsch:

Alle, die unsere Gemeinde besuchen, um Hilfe bitten, getröstet werden möchten oder Orientierung suchen, finden, was sie brauchen. Es reicht für alle, wenn wir teilen, was wir haben. Das wird im Kunstprojekt dargestellt. Wir laden Sie ausdrücklich ein, ein Teil davon zu werden.

Wir freuen uns auf Sie.

Herzliche Grüße

Paul Raum                                                                Christof Heinze
Kirchenvorstand und Leiter KGH-Ausschuss                  Pfarrer         

P.S. Sind Sie auf unser Kunstprojekt und den Gemeindehausbau neugierig geworden? Dann kommen Sie in die Lutherkirche und schauen sich aus der Nähe an, was Marion Hempel für uns entworfen hat. Ein kleiner Ausschnitt des Kunstwerkes mit den Namen erster Spender hängt als Anschauungsobjekt gleich am Eingang.

Baustellenbegehung und Richtfest


Nach dem Gottesdienst am 11. September war die Gemeinde eingeladen, die Baustelle unseres neuen Gemeindehauses zu besichtigen. Christoph Jopp und Günther Despang standen dafür zur Verfügung und konnten Fragen zum Baugeschehen beantworten.
Wir sind dankbar für den bisherigen Baufortschritt. Der Rohbau wird nun bald fertiggestellt sein, die Ausschreibung für die nächsten Gewerke ist erfolgt.

Feierlich wollen wir den bisherigen Baufortschritt mit dem Richtfest am
1. Advent, 27. November 2016,
unserem Kirchweihtag begehen.
Wir wollen das Richtfest zusammen mit dem Familiengottesdienst um 10 Uhr feiern. Genauere Informationen dazu erhalten Sie rechtzeitig über die Abkündigungen.

Pfarrerin Anja Funke

Arbeitseinsatz im Kirchenkeller

DANKE!

Wir sind froh und dankbar, dass wir mit über 70 Helferinnen und Helfern jeden Alters, den Boden des Kirchenkellers auf die für den weiteren Bau des Kirchgemeindehauses benötigte Tiefe ausheben konnten. Insgesamt fünf Tage waren wir im Einsatz und es hat bei aller Mühe auch Spaß gemacht. An dieser Stelle möchten wir noch einmal von Herzen DANKE sagen an alle die so tatkräftig mit angefasst haben!

Hoch hinaus für´s Gemeindehaus 2013

Das Expeditionsteam vorm Matterhorn: (v.li.) Paul, Ludwig S., Ludwig P.und Christoph
Die Carell-Hütte auf 3830m Höhe (Nachtemperatur ca. -15 Grad) / dahinter der Einstieg zum Gipfelweg
Die steile Schneetraverse ist nur mit Eispickel und Steigeisen zu bezwingen
Kletterei auf den Gipfelgrat
Das Gipfelteam in 4100m Höhe. Ab hier ist klar, die Bedingungen für den Gipfelaufstieg sind zu gefährlich.
Abseilen in die Schlechtwetterfront

Bericht der Expedition im letzten Jahr

Mit Beginn der Sommerferien war es endlich soweit. Gemeindepädagoge Ludwig Schmidt und 3 alpinerfahrene Jugendliche machten sich auf ihre Expedition zum Matterhorn, um den Bau unseres neuen Gemeindezentrums zu unterstützen. Von den beiden Tagen am 4478m hohen Matterhorn berichtet Paul in seinem Tourtagebuch:

15.07., Montag

Kurz nach 8 Uhr morgens, Ankunft in Breuil-Cervinia (Italien, 2050m). Rucksäcke packen und los. Zwei Stunden steile Serpentinen hoch zur Abruzzenhütte. Christoph kommt nicht weiter mit, wieder die Höhe. Also weiter, Ludwig P., Ludwig S. und ich. Kraftzehrende Kletterei, leicht aber mit großem Rucksack, naja passt.
Dann eine Schneeflanke, Quergang, kein Ding. Aber nachmittags, wenn alles weich ist nicht so lustig. Aber hey, umkehren niemals. Also Steigeisen dran, Eispickel raus und ab geht’s. So schlecht wie erwartet ist der Schnee dann doch nur stellenweise. Ich bin einmal 5-6 Meter abgegangen, konnte mich aber noch halten.
Dann sind wir auf 3580m. Die Luft wird dünner, aber geht. Nur noch ein Schuttfeld und mehrere Steilstufen, teilweise mit Fixseilen gesichert. Den letzten Steilaufschwung musste ich die Rucksäcke der beiden anderen hochziehen. Dann die Hütte. Neun Stunden Aufstieg. Das zieht Kraft. Wir sind ziemlich alle. Nur noch was essen und ab in den „warmen“ Schlafsack. Die Hütte ist auf 3830m, sprich, wir haben die Hälfte der Höhe schon hinter uns.

16.07., Dienstag

Zwischen 5 und 6 Uhr packen wir die Rucksäcke und setzen zum Gipfelsturm an. Gesicherte Steilaufschwünge, aber auf der Höhe anstrengend. Leichte Kletterei, dann eine Traverse in einem Schneefeld, ca. 75 Grad geneigt, schöner fester Schnee. Dann wieder Kletterei und „Le grande Corde“, der Steilaufschwung auf den Grat. Von da an steige ich in leichtem Gelände vor und sichere die anderen beiden nach. Auf ca. 4100m Sicht auf den Gipfel und den Pic Tyndall, den Vorgipfel.
Sieht schlecht aus, viel Schnee, eine große Wechte.
Teambesprechung! Zu heikel! Bis hoch ja, aber rückzu ist der Schnee auf dem Tyndall Matsch. Zu gefährlich. Außerdem beginnen die Wolken aus dem Tal hochzuziehen. Keine guten Aussichten. Fazit: Rückzug.
Das Gute: fast alles zum Abseilen, das Schlechte: das Seil liebt es hängenzubleiben. Über der Traverse bleibt es hängen. Ludwig S. steigt zurück, es hängt fest. Ich komme nach um es oben zu lösen, doch zum Glück kommt es nach zwei Schwüngen und einem kräftigen Ruck.
An der Hütte wird kurz verschnauft, gepackt und dann geht’s auch schon weiter runter. Abseilen, Schuttfeld, Abseilen, Schneefeld. Die Traverse ist besser als am Tag zuvor.
Dann die Idee weiter das Schneefeld runterzugehen, das ist entspannter als Abklettern. Schneefeld, genial und schnell. Wechselnde Schneequalität, aber hey, es kann ja nicht alles stimmen. Dann noch durch brüchigen Fels absteigen und queren und wir sind auf dem Weg.
Jetzt ist ein Leichtes zur Abruzzenhütte. Zweimal Abseilen und zwei flache Schneefelder und dann den Weg zur Hütte. Natürlich musste ich bergab im Schlamm wegrutschen, nix passiert.
An der Hütte ein Bier (für 4€), dann fängt es an zu regnen, na geil. Zwei Stunden Abstieg im Regen.
Christoph wartet am Bus. Ein kurzer Austausch an Erlebten. Die anderen kommen. Chillen, Essen kochen und Regen. Och nö! Uns bleibt also nur der beschränkte Platz im Bus und ein Becher Wein.

Auch wenn wir den Gipfel des Matterhorns, wegen Schnee und Regen, in diesem Jahr nicht erreichen konnten, bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Unterstützern. Alle bisherigen Spender erhalten nach den Sommerferien ein Foto von unserer Expedition. Außerdem laden wir – ebenfalls nach den Sommerferien – zu einem kleinen Reisebericht ein. Ein Termin dafür wird noch bekannt gegeben.
Nach wie vor freuen wir uns über Spenden zur Refinanzierung unserer Expedition. Wie bisher kommen 90% ihrer Spende dem Bau unseres neuen Gemeindezentrums zu Gute. Informationen erhalten sie im Pfarramt oder bei Gemeindepädagogen Ludwig Schmidt.

Spendenkonto:

Lutherkirchgemeinde Radebeul

Konto: 1667209028

BLZ: 35060190

KD Bank Dortmund

Verwendungszweck: 1020 – Luther - Gipfelstürmer

Auftrag für Leistungsphasen 1 - 4 an den Preisträger

Aus der 42. Sitzung des Kirchenvorstandes

Paul Raum - Vorsitzender des Gemeindezentrumsausschusses - berichtet dem KV über die Rückmeldungen aus dem Gemeindeabend am 27. 09. 2012. Neben vielen konkreten Fragen zum Entwurf und einer Reihe grundsätzlicher Bedenken zur Planungsarbeit eines Architekten, sah er einen grundsätzlich positive Rückmeldungen. Im Nachgang hat der Gemeindezentrumsausschuss den Stand der Sache noch einmal beraten und dem Kirchenvorstand Beschlussvorschläge vorgelegt.

Der Kirchrenvorstand nimmt die Empfehlung des Preisgerichts an und beauftragt entsprechend der Auslobung den ersten Preisträger Prof. Knoche mit den Leistungsphasen 1 bis 4.

 

Interview mit dem Preisträger

Interview zum Neubau des Gemeindezentrums
der Lutherkirchgemeinde in Radebeul

„Das Gemeindezentrum soll ein Ort lebendigenAustauschs und geistlicher Besinnung werden“


Das Architektenbüro Knoche BDA ausLeipzig hat den von unserer Gemeindeausgelobten Wettbewerb für dasneue Gemeindezentrum gewonnen. Währendder Eröffnung der Ausstellung, die mitallen Entwürfen derzeit in unserer Kirchezu sehen ist, entstand das folgende Gesprächmit Prof. Christian Knoche, einemder beiden Partner des Büros.

Herr Prof. Knoche, herzlichen Glückwunschfür den ersten Preis im Wettbewerb! DieJury hat es sich nicht leicht gemacht, von allen zwölf Entwürfen denjenigen zu küren,der die Wünsche der Gemeinde und reinarchitektonische Gesichtspunkte am bestenzusammenbringt. Ihnen ist die „Quadraturdes Kreises“, wie es unser Pfarrer nannte,offenbar am besten gelungen. Hat Ihr Büroschon Erfahrungen mit Bauten für Kirchgemeinden?

Wir haben zwar keinen Schwerpunkt Kirchenbau, unser Büro ist sehr vielfältig orientiert,aber wir bearbeiten ausschließlich öffentliche Aufträge, und darunter waren auch schonArbeiten für Kirchgemeinden. Wir haben z.B. für die Evangelische Landeskirche aufder Landesgartenschau in Reichenbach2009 einen Raum der Stille realisiert, habenim Wettbewerb für das Gemeindezentrumin Limbach-Oberfrohna einen zweiten Preis bekommen und den Wettbewerb fürdie Neugestaltung der Friedenskirche inAue gewonnen. Ein Gemeindezentrumhaben wir schon einmal in Reichenbachgebaut, allerdings für die Ortsgemeinde. Die Wünsche der Gemeinde und dieörtlichen und baulichen Gegebenheiten zuvereinbaren, war gewiss keine leichte Aufgabe.

Wo lagen für Sie bei diesem Wettbewerb die besonderen Herausforderungen?

Zum einen war das sicher die Anbindungan die Kirche: Sie soll als Solitär möglichstunverändert stehen bleiben, gleichzeitigsoll aber architektonisch und baulich einenger Zusammenhang zu ihr hergestelltwerden. Außerdem gibt es ja zwei Seiten,die beide als Vorder- oder Rückseite inFrage kommen, also vom Pfarrgarten ausund von der Meißner Straße. Dazu mussten wir natürlich Stellung beziehen.

Daran schließt sich gleich die nächste Fragean: Was würden Sie als Grundgedanken, als Hauptidee Ihres Entwurfs bezeichnen?

Ganz zentral war für uns, die Dominanz der Lutherkirche zu bewahren, also ein eher zurückhaltendes Gebäude zu entwerfen, das aber neben der Kirche auch als Zentrum geistigen und geistlichen Lebens erfahrbar ist. Die neuen Räume sollen zunächst Ruhe ausstrahlen und die hektische Welt ein wenig ausgrenzen. So kann eine kontemplative Grundstimmung entstehen, mit gezielten und schönen Blickbezügen in die durchgrünten Bereiche. Deshalb haben wir einen Innenhof als Raum für Kontemplation und Besinnung konzipiert, der von den kleineren Räumen aus eingesehen werden kann und den Bezug vom großen Saal aus zum Ehrenhain hergestellt. Der Bau soll sich so behutsam wie möglich in die Gegebenheiten einfügen und dennoch eigene Akzente setzen.

Mit den Auslobungskriterien sind Sie ja an Vorgabengebunden. Gibt es etwas,was Sie gern in Ihren Entwurf eingebunden hätten, das aber nicht in den Wettbewerb gepasst hätte, vielleicht aus Kostengründen?

Nein, eigentlich nicht, wir haben das Raumprogramm als sehr ausgewogen empfunden. Wir hatten unsere Idee zur Anknüpfung an die Lutherkirche, und die konnten wir auch gut mit den funktionalen Anforderungen in Einklang bringen. Natürlich wäre es schade, falls sich die Gemeinde für den Entwurf entscheidet, wenn etwas weggelassen werden müsste, also wenn man z.B. auf die Ziegel aus Recyclingmaterial für die Fassade verzichten würde, denn dann würde ein wichtiger gestalterischer Bezug zur Kirche fehlen. Für den Fall eines Baus hoffen wir natürlich, dass so viel wiemöglich von unseren Ideen umgesetzt werden kann.

Vielen Dank!

Das Gespräch führte Dr. Claudia Woldt.

1. Preisträger - Neubau Gemeindezentrum

Ein neues Gemeindezentrum entsteht

Die Preisträger stehen fest: Der Architektenwettbewerb für den Neubau des Gemeinde­zentrums der Radebeuler Lutherkirchgemeinde wurde entschieden.

Anlässlich der Entscheidung des Preisgerichts über die besten Entwürfe für das neu zu bauende Gemeindezentrum der Lutherkirchgemeinde Radebeul laden wir Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung aller Entwürfe ein:

am Sonntag, 16. September 2012, um 10.00 Uhr in der Lutherkirche Radebeul zum Gottesdienst Kirchplatz 1, 01445 Radebeul
(im Anschluss Ausstellungseröffnung).

Wir möchten die Gemeinde und Öffentlichkeit über die eingereichten Entwürfe und die Meinungsbildung des neunköpfigen Preisgerichts informieren (s. Pressemitteilung vom 7.9. 2012). Von zwölf eingereichten Vorschlägen wurden die sechs besten prämiert. Als Sieger des Wettbewerbs wurde das Büro Knoche Architekten BDA, Leipzig (6000,- Euro Preisgeld) gekürt. Den zweiten Preis erhält das Büro F29 Architekten GmbH, Dresden (4500,- Euro Preisgeld). Der dritte Preis geht an das Büro Architektengemeinschaft Zimmermann, Dresden (3500,- Euro Preisgeld). Anerkennungen (je 1000,- Euro) erhalten die Büros pussert kosch architekten, Architektenbüro Raum und Bau GmbH und die Architekten Jens Zander und Alexander Pötzsch, Dresden. Die Preisverleihung findet im des Gottesdienstes statt. Im Anschluss wird die Vorsitzende des Preisgerichtes Frau Architektin Delia Bassin das Ergebnis des Wettbewerbes vorstellen.

Am Donnerstag, den 27.09. 19.30 wird der 1. Preisträger allen Interessierten in der Lutherkirche seinen Entwurf detailiert vorstellen.

Die ausgestellten Entwürfe können fotografiert werden und Sie können mit Teilnehmern des Preisgerichts ins Gespräch zu kommen. 1-3. Preisträger sind zuur Eröffnung geladen. Der Sieger des Wettbewerbs wird anwesend sein und seinen Entwurf erläutern.

Endlich einen Schritt weiter.

Im Oktober entscheidet der KV über die Vergabe der Leistungen.

Das baurechtliche Genehmigungsverfahren beginnt gleichzeitig mit der Entwicklung eines künstlerischen Konzeptes für die Einwerbung von Spenden.

Die Einwerbung von Spenden so bald als möglich und entscheidet, wann mit der Umsetzung begonnen werden kann. Die Finanzierung ist die Voraussetzung für den landeskirchlichen Bauantrag.

Christian Mendt

Vor der Siegerwahl unseres Gemeindezentrums

Neues vom Gemeindezentrum

Am Mittwoch, den 12. September 2012 entscheidet ein Preisgericht über die besten Entwürfe für den Neubau des Gemeindezentrums der Lutherkirchgemeinde in Radebeul

 

An diesem Tag geht eine „lange Geschichte“ zu Ende. Bereits 1956 und dann wieder in den 1990er Jahren gab es Pläne für den Neubau eines Gemeindehauses direkt an der Kirche, um geeignetere Räume für die Arbeit mit Gruppen allen Alters zu haben. Räume, die leicht mit der Lutherkirche kombiniert werden können. Das alte Gebäude in der Neubrunnstraße in Radebeul hätte nur mit hohen Investitionen weiter genutzt werden können. Die Größe anstehende Investitionen in das Wohnhaus Neubrunnenstraße bewogen den Kirchenvorstand, gleich an einen Neubau zu denken.  Das Landeskirchenamt und Kirchgemeinde hatten lange im Vorfeld unter Einbeziehung von Fachleuten und weiteren Ämtern verschiedene Möglichkeiten für neue Gemeinderäume geprüft: Soll der Kirchenkeller einbezogen werden? Kann man die beiden Pfarrhäuser umbauen? Soll das neue Gebäude überhaupt in der Nähe der Kirche stehen? Was kann sich die Gemeinde überhaupt leisten, wenn wir an die Zukunft denken? Schließlich stand fest, dass ein Haus neben der Kirche gebaut wird und mit der Kirche verbunden sein soll. Die Gemeinde wünscht sich, dass es:

• eine offene Kommunikation ermöglicht,

• ein Ort ist, wo verschiedene Gruppen ihre Heimat finden,

• eine geistliche und räumliche Mitte hat,

• diakonisch ausgerichtet ist.

Zwölf Architekten aus Dresden, Radebeul und Leipzig haben mit einem Entwurf am (nichtoffenen) Wettbewerb teilgenommen. Sechs der Entwürfe können vom Preisgericht prämiert werden; die Prämien reichen dabei von 1000,- bis 6000,- Euro. Zu den Preisrichtern gehören Vertreter des Landeskirchenamtes (verantwortlich: Baureferentin Katrin Tauber), Architekten und Bausachverständige. Die Kirchgemeinde  wird durch Pfarrer Christian Mendt, Prof. Heinrich Magirius und dem Vorsitzenden des Gemeindezentrums, RA Paul Raum vertreten. Auch die Stadt Radebeul ist mit Dr. Jörg Müller (Erster Bürgermeister) und Frau Gabriele Schirmer (Architektin und Stadträtin) stimmberechtigt. Ab dem 16. September nach dem Gottesdienst werden alle Arbeiten in einer öffentlichen Ausstellung in der Kirche für etwa 6 Wochen zu sehen sein. Der Kirchenvorstand wird der Entscheidung des Preisgerichts folgen. Dann wird der Preisträger ein Modell des Hauses erstellen. Mit dem fertigen Modell und einer besonderen Idee zum Thema des Gemeindezentrums beginnt die Bitte um Spenden. Der Erfolg der Sammlung entscheidet über Beginn und Bauzeit.

Preisgericht des Architektenwettbewerbs für das neue Gemeindezentrum

Mittwoch, 12. September 2012

Bekanntgabe der Siegerentwürfe: ca. 18 Uhr

Ort: Lutherkirche, 01445 Radebeul, Kirchplatz 2

 

Am Montag, den 17. September 2012 wird in der Lutherkirche eine Pressekonferenz unter Beteiligung des Preisträgers, Vertretern des Landeskirchenamtes und der Lutherkirchgemeinde stattfinden.

Ausstellungsbeginn aller Architektenentwürfe: Sonntag, 16. September bis Sonntag, 28. Oktober 2012

Ort: Lutherkirche Radebeul

Öffnungszeiten: Im Rahmen der sonntäglichen Gottesdienste (9.30 – 11.30 Uhr) und nach Absprache (Tel.: +49 351 8362639)

auch im Rahmen der offenen Kirche - in der Regel täglich von Di - Mi - Do zwischen 12.00 und 14.00.

Pressekontakt 

Dr. Claudia Woldt

Lutherkirchgemeinde Radebeul - Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: kg.radebeul_luther@evlks.de

Tel: +49 351 8362639 / Fax: 8365620

www.lutherkirchgemeinde-radebeul.de

Kirchplatz 2

01445 Radebeul

Ältere Informationen zum Bau des Gemeindezentrums

Stand 5.12.2011

Leider entwickelt sich unser Projekt langsamer als geplant. In diesem Frühling war der Auslobungstext für den Bau
des Gemeindezentrums von unserem Gemeindezentrumsausschuß erstellt und vom KV beschlossen worden. In mehreren Gesprächen ist der Text dann mit dem Landeskirchenamt besprochen und in einigen Punkten angepaßt worden. Vollständiges Einvernehmen ist allerdings nicht erzielt worden. Der vom KV als wertvoller Kompromiß verstandene Plan, die Nutzung der Ausbaureserven im Kirchenkeller mit Elementen des neuen Bauens zu kombinieren, wird von LKA und Landesdenkmalamt mit Vorbehalten gesehen. Noch im November wird ein Gespräch mit dem Landesdenkmalamt stattfinden, um hier möglichst im Vorfeld der Ausschreibung ein gemeinsames Verständnis zu erreichen.


Was ist bereits geschafft?
1. Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und
2. Abstimmung mit der Baupflegerin und dem Baudezernat des Landeskirchenamtes

Stand 05.05. 2011

Ein beschränkter Architektenwettbewerb in 2011 ist in Arbeit. Anfang Juni soll der noch einmal zu überarbeitende Ausschreibungstext fertig gestellt sein.  

Kriterien für unser  unser Gemeindezentrum sind:

• eine offene Kommunikation
ermöglichen
• ein Ort sein, wo verschiedene Gruppen ihre Heimat finden
• eine geistliche und räumliche Mitte haben
• diakonisch ausgerichtet sein


Beschlussgrundlage für den Architektenwettbewerb durch den Kirchenvorstand vom 20.10.2010:
Der Kirchenvorstand beschließt die Planung und den Bau des Gemeindezentrums auf der Grundlage des erstellten Raumprogramms, wobei Flächen unter der Kirche und außerhalb der Kirche zu nutzen sind. Diese Räume und Verkehrsflächen sind miteinander verbunden. Dabei sind die Vorgaben der Denkmalpflege zu berücksichtigen. Ein Bauantrag für einen eingeschränkten Architektenwettbewerb ist unverzüglich zu stellen. Der Bauantrag für den Architektenwettbewerb wurde am 7.11. 2010 an das Regionalkirchenamt gestellt. Über die Finanzierung des Projektes informieren wir in der nächsten Ausgabe.

Das Raumprogramm ist aktualisiert und wird durch das LKA in die Aufgabenstellung eingearbeitet. 

Stand August 2010

Die Architektenbüros Kempe bzw. Dr. Löschner & Baarß waren um Ideen gebeten, die die Kompromissvariante des Kirchenvorstandbeschlusses als auch die Bedenken des Landesamtes für Denkmalpflege berücksichtigen sollten. Überraschenderweise sind beide Büros grundsätzlich an die Aufgabe so herangegangen, dass sie zuerst den großen Raum außerhalb entwickelten und dann eine Anbindung an die Kirche. Die Entwürfe von Architekt Kempe kamen dem Beschluss des KV am nächsten. Mit diesen Entwürfen suchte der Kirchenvorstand mit Hilfe von Prof. Dr. Magirius das Gespräch mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Das Gespräch verlief sehr konstruktiv in freundlicher Athmosphäre und brachte folgende Ergebnisse:

1.     Der  Anbau eines Gemeinderaumes in Einbeziehung der Räumlichkeiten im Kirchengewölbe auf der Westseite unserer Kirche (Wiese mit den zwei großen Birken) würde vom Landesamt für Denkmalpflege genehmigt.

2.       Interessant fand das Landesamt einen Neubau auf der Ostseite der Kirche, der den Ehrenhain konzeptionell integriert, aber bautechnisch nicht berührt. Das Landesamt bot seine Hilfestellung an, für einen Neubau mit Anbindung an die Kirche eine Aufgabenstellung zu entwickeln
Für den Gemeindezentrumsausschuss und den Kirchenvorstand steht nun die Aufgabe, wie mit diesen Ergebnissen weiter verfahren wird. In der Sitzung am 25.08.2010 wird dies Schwerpunktthema sein

Nach Beauftragung durch den KV stellten am Mittwoch, den 02. Juni das Architektenbüro Tilo Kempe und das Büro Dr. Löschner & Baarß je zwei Studien zur denkmalgerechten Umsetzung eines künftigen Gemeindezentrums entsprechend der Aufgabenstellung des Kirchenvorstandes vor. Diese lautete:

"Der Kirchenvorstand der Lutherkirchgemeinde-Radebeul bittet Sie, eine Studie zur Entwicklung eines Gemeindezentrums (GZ) mit zwei oder drei Vorschlägen zu entwickeln. Die Entwürfe sollten durch die Denkmalspflege genehmigungsfähig sein. In diesem Sinne wird eine direkte Kontaktaufnahme Ihrerseits mit den Ansprechpartnern der Denkmalpflege von uns ausdrücklich befürwortet."

Die Ergebnisse der Studien wird der KV in seiner nächsten Sitzung auswerten, um die nächsten Schritte festzulegen. In einem Gespräch mit der Landesdenkmalpflege sollen die Möglichkeiten der denkmalgerechten Realisierung des KV-Beschlusses zum Gemeindezentrum erörtert werden. Über die Ergebnisse werden wir zeitnah informieren und zu einer Gemeindeversammlung einladen, wenn diese Schritte erfolgt sind.

Stand Dezember 2009

Für welchen Standort stellen wir eine Bauvoranfrage? –

In der Aussprache wird als Erstes einvernehmlich festgelegt, dass in einem schrittweisen Ausschlussverfahren über die  vor-
liegenden Varianten abgestimmt wird. Auf  Nachfrage erklären alle Vorstandsmitglieder, sich für eine Entscheidung ausreichend informiert zu fühlen. Die  eingegangene Voten aus der Gemeinde zur Sache werden – soweit nicht bereits mit der Einladung ver-
schickt – zur Kenntnis gegeben. In einer nächsten Runde hat jeder die Möglichkeit, die eigene Position und bedenkenswert gehaltene Argumente darzustellen. Diese Möglichkeit wird aus-
giebig genutzt.
Abschließend wird einvernehmlich festgestellt, dass die Ge-
meinde nur bei besicherter Finanzierung jede Art von Bau beginnen wird.

Abstimmung über die Varianten:
1. Separatbau Ehrenhain 
2. Separatbau östlich der Kirche
3. Separatbau an der Karl-May-Str. (Linde)
4. Nördlicher Anbau an das Pfarrhaus 1
5. Ausbau Untergeschoss Kirche
6. Ausbau Untergeschoss Kirche mit Anbau
7. Nördlicher Anbau an das Pfarrhaus 2

Beschlüsse:
Variante 1: 0 Ja
Variante 2. 0 Ja
Variante 3. 5 Ja
Variante 4. 0 Ja
Variante 5. 0 Ja
Variante 6. 6 Ja
Variante 7. 0 Ja

Auf Antrag wird aus der Verfahrensweise vorgeschlagen, eine Entscheidung zwischen den Varianten 3. und 6 herbeizuführen.
Beschluss:
Variante 3: 5 Ja
Variante 6: 6 Ja

Damit ist Variante 6. „Ausbau Untergeschoss Kirche mit Anbau“ angenommen.

Architekt Tilo Kempe wird beauftragt, eine entsprechende Bau-
voranfrage zu stellen, die den deutlichen Ausbau des Kellergeschosses im Blick hat.

Gleichzeitig wird der Ausschuss Gemeindezentrum das Raum-
programm auf Grund der bisher eingegangenen Eingaben und Vorlagen präzisieren.

2.   Bauantrag zur Planung

Es wird ein Bauantrag für die Planung und den Wettbewerb in Höhe von 22 T€  an das Regionalkirchenamt gestellt, mit der Bitte, um finanzielle Unterstützung.

Redakteur: Claudia Woldt  - letzte Aktualisierung: 11.12.2017
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