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Die Friedhöfe des Kirchspiels stellen sich vor

Sie sind Orte des Friedens, der Trauer, des Abschieds, aber auch der Hoffnung, der Stille und der Besinnung: Im Kirchspiel befinden sich insgesamt sechs Friedhöfe – mit jeweils eigener Geschichte und Besonderheiten. Hier stellen wir Ihnen jeden einzelnen in einem kurzen Steckbrief vor. Sind Sie neugierig? Dann machen Sie sich doch einfach mal auf den Weg!

Johannesfriedhof in Radebeul-Naundorf

Größe: 1,2 ha
Alter: mit der Weihe der Johanneskapelle 1908 in Dienst genommen
Gräber bekannter Persönlichkeiten:
Georg Wolf von Tümpling (1872–1914), Besitzer von Schloss Wackerbarth; Carl Pfeiffer (1872–1946); Gründer der „Weinbau-, Versuchs- und Lehranstalt Hoflößnitz“; Paul Wilhelm (1886–1965), Maler und Grafiker, Repräsentant der Dresdner Malkultur
Besonderes: Der Johannesfriedhof liegt fernab städtischer Unruhe am Fuße der Weinberge auf der Flurgrenze zwischen Naundorf und Zitzschewig. Seine Hauptwege werden von stattlichen Lindenbäumen gesäumt.
Art der Bestattungen: Aufgrund der speziellen Bodenbeschaffenheit im Lachengebiet der Elbe können nur noch Urnenbestattungen erfolgen (Ausnahmeregelung für Ehegatten mit Doppelgrab und einer bereits erfolgten Bestattung)
Zukunftsperspektive: weitere Entwicklung und Gestaltung des Friedhofs für verschiedene Urnengrabanlagen, Herrichtung und Pflege der baulichen Denkmale.

Friedhof in Reichenberg

Größe:  0,5 ha
Alter: vermutlich um 1200 angelegt
Gräber bekannter Persönlichkeiten:
Die ursprüngliche Zugehörigkeit Eisenberg-Moritzburgs zu Reichenberg lässt sich noch heute an alten Grabsteinen und Gedenkplatten ablesen, etwa an denen von Moritzburger Hof-Beamten oder an dem der Gastwirts-Familie Adam.
Besonderes: Der Durchgang zum Pfarrgrundstück verläuft noch durch die Tür des alten Pfarrhauses, das dort bis 1878 gestanden hat.
Art der Bestattungen: Sarg- und Urnenbestattungen, Wahl- oder Reihengrab und Urnen-Gemeinschaftsgrabanlage
Zukunftsperspektive: Der Friedhof war durch all die Jahrhunderte mal dichter und mal weniger dicht belegt Den aktuell geringeren Platzbedarf wollen wir nutzen, um langfristig einzelne Reihen auslaufen und breitere Wege entstehen zu lassen.

Friedhof in Moritzburg

Größe: ca. 1 ha
Alter: eingeweiht am 25.3.1900, Anlage des Neuen Friedhofs 1960
Gräber bekannte Persönlichkeiten:
Hans Georg Anniès (Künstler, Druckgrafiker); Rektor Emil Höhne (Begründer des Moritzburger Diakonenhauses); Kirchbaumeister Kießig; Charlotte Meentzen (Wegbereiterin der Naturkosmetik); Künstlerin Käthe Kollwitz (später umgebettet)
Besonderes: parkähnliche Anlage mit vielen Bäumen hinter der Kirche
Art der Bestattungen: Erd-/ Urnenbestattungen, Gemeinschaftsgrabanlage
Zukunftsperspektive: Der alte Teil des Friedhofes soll in seiner Vielfalt und Besonderheit erhalten werden, der neue (südlich gelegene) Teil wird perspektivisch geschlossen.

Friedhof in Radebeul-Ost (Friedhof Serkowitz)

Größe: 4,8 ha Gesamtfläche
Alter: angelegt 1890
Gräber bekannter Persönlichkeiten:
Familie Karl May; Familie Eduard Bilz; Horst Meyer (Gründer der Firma Plastolit);
Familie Ziller (Baumeister); Familie Karl Kelling (Besitzer einer Wäscherei und Färberei)
Besonderes: Sternenkinder-Grab-Anlage
Art der Bestattung: Erd- / Urnenbestattungen in Familieneinzel- und Doppelstätten, Urnengrabstätten, Gemeinschaftsgräber, Sternenkindbestattungen
Zukunftsperspektive: Den Friedhof in Radebeul-Ost wollen wir als einen attraktiven Standort für Bestattungs- und Erinnerungskultur erhalten.

Hauptfriedhof in Radebeul-West (Neuer Gottesacker)

Größe: 4,1 ha
Alter: 1872 in Dienst genommen
Gräber bekannter Persönlichkeiten:
Otto Steche (1834–1908), Fabrikant ätherischer Öle und künstlicher Riechstoffe; Familiengrab Ernst von Schuch (1846–1914), österreichisch-sächsischer Dirigent, Generalmusikdirektor der Dresdner Hofoper; Familiengrab Emilie Wilhelmine Bertha Behrens (1848 – 1912), Schriftstellerin (Pseudonym Wilhelmine Heimburg)
Besonderes: Als Gesamtensemble steht der Friedhof an der Kötzschenbrodaer Straße als denkmalgeschütztes Werk der Landschafts- und Gartengestaltung unter Denkmalschutz.
Art der Bestattungen: Erdbestattungen in Wahl- oder Reihengrabanlagen, Urnenbestattungen in Wahlgrab-, Reihengrab- und Gemeinschaftsgrabanlagen
Zukunftsperspektive: Die besondere Anlage des Friedhofs denkmalpflegerisch zu erhalten und gleichzeitig mit heutigen Bedingungen der Bestattung in Einklang zu bringen, bleibt Aufgabe und Herausforderung.

Alter Friedhof (Bethesda-Friedhof)

Größe: 0,5 ha
Alter: angelegt mit Beginn des 17. Jahrhunderts, als der Kirchhof zu Kötzschenbroda für Bestattungen nicht mehr ausreichte
Gräber bekannter Persönlichkeiten:
Grabanlage der verstorbenen Schwestern der Diakonissenanstalt Dresden zwischen 1945 und 1990 (wegen der Zerstörung ihres Hauses bei der Bombardierung Dresdens war das Hedwig-Fröhlich-Haus in der Niederlößnitz über 45 Jahre die Heimat der Diakonischen Schwestern), Ruhestätte des „Rauhgrafen von Wackerbarth“
Besonderes: Der Alte Friedhof ist sehr gering belegt. Ein Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges findet sich dort neben Gräbern gefallener Soldaten und Kindergräbern.
Art der Bestattungen: Keine, außer bestehende Rechte
Zukunftsperspektive: Das Konzept für eine zukünftige Gestalt und Nutzung steht derzeit noch aus.

Neues zur Strukturreform

Am 17. Juni 2019 haben die Kirchenvorstände der evangelischen Kirchgemeinden in Radebeul, Reichenberg und Moritzburg den Vertrag über die Bildung eines Kirchspiels unterzeichnet. In der Präambel heißt es:

"Auf der Grundlage der Beschlüsse der 27. Synode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zur Strukturreform haben sich die Kirchgemeinden einvernehmlich auf die gemeinsame Rechtsform eines Kirchspiels verständigt. Die beteiligten Kirchgemeinden verstehen die Strukturreform als eine Chance, auch in der Zukunft als Kirche Jesu Christi in der Region erkennbar zu bleiben. Sie möchten damit Ortsnähe erhalten, die gewachsene Identität und spirituellen Prägungen der einzelnen Kirchgemeinden bewahren und fortentwickeln, für Mitarbeitende attraktive Arbeitsbedingungen ermöglichen und durch effiziente Gremien- und Verwaltungsstrukturen zukunftsfähige Rahmenbedingungen schaffen."

Der Zeremonie vorausgegangen war die abschließende Abstimmung über die Vereinbarung in allen vier Kirchenvorständen. Die feierliche Unterzeichnung hat in Reichenberg stattgefunden, wo sich die älteste Kirche des künftigen Kirchspiels befindet.

Christof Heinze

Friedenskirchgemeinde
Lutherkirchgemeinde
Kirchgemeinde Moritzburg
Kirchgemeinde Reichenberg


Kirchspielvertrag soll im Juni beschlossen werden Im Februar 2019 haben sich die Kirchenvorstände der Friedens- und Lutherkirchgemeinde sowie der  Kirchgemeinden Reichenberg und Moritzburg auf die Erarbeitung eines  Kirchspielvertrages geeinigt. Im März ist ein Vertragsentwurf erarbeitet worden, Anfang April haben sich alle vier KVs mit dem Vertrag befasst und den Entwurf für grundsätzlich zustimmungsfähig befunden. Mitte April haben wir den Vertragsentwurf zur Konsultation an des Regionalkirchenamt geschickt, welches den Vertrag genehmigen muss. Am 6. Mai 2019 fand ein Gespräch mit  Oberkirchenrat am Rhein und Vertretern der Kirchenvorstände statt, bei dem  der Vertragstext besprochen wurde.  Es ist geplant, dass die Kirchenvorstände in ihren Junisitzungen den Vertrag beschließen können (am 4. Juni vom Kirchenvorstand der Friedenskirchgemeinde). Wir müssen bis 30. Juni 2019 einen genehmigungsfähigen Vertrag beim Regionalkirchenamt einreichen. Das Kirchspiel wird zum 1.1.2021 gegründet. Den Vertragsentwurf, können sie hier herunterladen. Weiteres auch auf www.friedenskirchgemeinde-radebeul.de/Strukturreform 
Der Vertragsentwurf kann auch in den Pfarrämtern eingesehen werden. Wenn Sie Interesse an einem Newsletter zum Thema haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: claudia.hultsch  friedenskirche-radebeul de

  Claudia Hultsch

Kirchspielvertrag zur Vorschau                            

Notizen zum Kirchspielvertrag zur Vorschau

Auf dem Weg

Neue Strukturen sollen gemeinsam erarbeitet werden
Auf dem Weg zu neuen Strukturen
Vor der KV-Klausur in Schmochtitz

Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe laufen die Vorbereitungen für die Klausurtagung vom 1. bis 3. Februar in Schmochtitz, bei der unser Kirchenvorstand gemeinsam mit seinen Partnern aus der  Friedenskirchgemeinde, Reichenberg und Moritzburg einen wichtigen Schritt in Richtung auf die zukünftige Zusammenarbeit machen möchte. Unser Kirchenvorstand hatte sich im Dezember tendenziell für die Bildung eines Kirchspiels ausgesprochen und die Gemeinde darüber informiert. Am 14. Januar haben die je drei Abgeordneten der Kirchgemeinden in der regionalen  Koordinierungsgruppe beschlossen, dies den beteiligten Kirchenvorständen als gemeinsamen Beschlussvorschlag vorzulegen. Sollte dies die Zustimmung aller Kirchenvorstände finden, die regionale Koordinierungsgruppe beauftragt, bis zum 12. April den Entwurf einer Vereinbarung über die Bildung eines Kirchspiels zu erarbeiten. Die Vereinbarung könnte dann – wenn alle Kirchenvorstände ihr zustimmen – bis zum 30. Juni geschlossen werden.
Bei der Klausurtagung wird es aber nicht nur um die formalen und rechtlichen Schritte gehen. Die Kirchvorsteherinnen und Kirchvorsteher wollen die Tage auch dafür nutzen, einander und die Gemeinden kennenzulernen. Sie wollen gemeinsam darüber nachdenken, welchen Auftrag wir als evangelische  Christenheit in der Region haben und wie wir ihn gestalten können. Das ist auch ein gemeinsamer geistlicher Weg, weit über die kirchenrechtlichen und verwaltungstechnischen Fragen hinaus. In jeder unserer Gemeinden gibt es im Blick auf die gemeinsame Zukunft sowohl Hoffnungen als auch Befürchtungen. Wir danken allen, die uns bisher dazu ihre Sichtweise und ihre Gedanken mitgeteilt haben, und wir  bitten Sie alle um Ihr Gebet für diesen komplizierten Prozess. Wir wollen die Gemeinden regelmäßig informieren. Dazu planen wir vor Abschluss der Vereinbarungen eine Kirchgemeindeversammlung                                                 Christof Heinze

Unterlagen der letzten Gemeindeversammlung

hier zum Herunterladen

Gemeindeversammlung am 17. Juni 2018

Liebe Gemeinde,
während der Frühjahrssitzung der Landessynode im April diesen Jahres soll ein Gesetzentwurf zur zukünftigen Struktur der Landeskirche beschlossen werden. Er wird vermutlich auch Aussagen über zukünftige Gemeindegrößen/Planungsregionen enthalten. Gleichzeitig wird auf Ebene der Bezirkssynoden schon sehr konkret über zukünftige Personalstellen der Mitarbeiter im Verkündigungsdienst (Pfarrer, Kantor Gemeindepädagoge) für die noch zu beschließenden Planungsregionen nachgedacht. Unsere Gemeinde soll zukünftig mit der Friedenskirchgemeinde sowie den Gemeinden Reichenberg und Moritzburg in einer solchen Planungsregion zusammengefasst werden. Nach den Vorstellungen der Landeskirche sollen die Kirchgemeinden zukünftig enger zusammenarbeiten. Ziel scheinen Gemeindezusammenschlüsse innerhalb der Regionen zu sein. Personalstellen werden künftig nicht mehr je Gemeinde, sondern je Planungsregion vergeben und die Regionen sollen diese dann intern aufteilen. Trotz der bevorstehenden Entscheidung der Landessynode und den Aufträgen an die heutigen Gemeinden, sich personelle und strukturelle Gedanken für die zukünftigen Regionen zu machen, liegen nur sehr lückenhafte Informationen diesbezüglich vor.
Im KV beschäftigen wir uns seit einiger Zeit mit dieser Thematik und haben kontroverse Vorstellungen zu den daraus resultierenden Chancen und Risiken für unsere Gemeinde.
Wir möchten Sie heute bitten, uns Ihre Gedanke, Gefühle und Ideen mitzuteilen, die Sie haben, wenn Sie über einen möglichen Gemeindezusammenschluss unserer Lutherkirche mit der Friedenskirchgemeinde und den Gemeinden Moritzburg und Reichenberg nachdenken. Was wäre Ihnen wichtig, was gilt es zu bedenken, auf was freuen Sie sich, was macht Ihnen Sorgen? Uns geht es dabei nicht um eine fundierte Stellungnahme, dazu liegen noch zu wenig belastbare Informationen vor, sondern eher um eine Art „Bauchgefühl“. Wenn Sie sich zudem fachlich näher damit befassen wollen, finden Sie unter

http://www.evlks.de/landeskirche/zahlen_und_fakten/32629.html

weitergehende Informationen.

Hier eine Stellungnahme des Kirchenvorstandes welche am 3.April an die Synode ging: Stellungnahme herunterladen


Uns ist bei diesem Thema sehr wichtig, Sie als Gemeinde zu beteiligen und Ihre Meinung zum Thema zu erfahren. Auch deshalb wollen wir bei unserer nächsten Gemeindeversammlung am 17. Juni 2018  im Anschluss an den Gottesdienst das Thema „Struktur“ als Schwerpunkt behandeln. In diesen Tagen konstituiert sich ein Ausschuss unseres Kirchenvorstands, der im Prozess der Bildung regionaler Strukturen Beschlüsse vorbereiten, sich mit unseren Nachbar-gemeinden abstimmen und darüber hinaus dafür sorgen soll, dass unsere Gemeinde-glieder über die in Teilen sehr komplizierte Thematik informiert sind und sich einbringen können.
Bitte lassen Sie uns Ihre Gedanken schriftlich oder mündlich über das Pfarramt zukommen. Herzliche Grüße
    Ihr Albrecht v. Keudell

Informationen zur Strukturreform

Aus dem aktuellen Gemeindebrief
Im Rahmen der Strukturdebatte unserer Landeskirche hat sich der KV sowohl zur
Tagung der Landessynode im Frühjahr und Herbst schriftlich eingebracht als auch im Oktober die Bezirkssynode gebeten, dies zu tun. Ziel ist es, ein möglichst hohes
Maß an Entscheidungsfreiheiten für die Ortsgemeinden zu erhalten und das Papier
„Kirche mit Hoffnung“ diesbezüglich zu erweitern. Aktuell wird durch die Landeskirche für unsere Gemeinde in einer großen Regionmit der Radebeuler Friedenskirchgemeinde, Reichenberg und Moritzburg gedacht. Hierzu sind die Meinungen im KV sehr unterschiedlich, und wir diskutieren die möglichen Vorund
Nachteile sehr intensiv. Wir dürfen gespannt sein, wie die Landessynode Ende
November diesbezüglich befinden wird und welche Freiheiten uns künftig bleiben werden. Beten Sie bitte um Weisheit und Leitung für alle Verantwortlichen in der Synode und Landeskirche!

 

Hier finden Sie die Präsentation, die zur Gemeindeversammlung am 30.05.2017 gezeigt wurde, mit aktuellen Informationen zur Sturkturreform:

Gemeindeversammlung vom 30.05.2017 - Informationen zur geplanten Kirchenstrukturreform

Weitere Zahlen und Fakten können Sie auch auf der Internetseite der Evangelisch-Lutherisches Landeskirche Sachsens direkt finden:

http://www.evlks.de/landeskirche/zahlen_und_fakten/32629.html

Redakteur: Michael Grillberger  - letzte Aktualisierung: 22.09.2020
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