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2017 - Die Falken an unserer Kirche

Das sind sie nun, wenigstens drei von ihnen, drei von sechs Geschwistern, die in diesem Jahr auf unserem Kirchturm aufwuchsen und nun sich allmählich von ihrer Familie entfernen, um ein eigenes Leben zu führen.

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Wenn man genau hinsieht, kann man sie alle sechs erkennen. Aber immer noch in unmittelbarer Nähe ihres Kastens.

 

 

 

Ab und zu taucht mal ein junger Falke auf, schaut hinein in den Kasten, der mal für einige Zeit sein Zuhause war. Aber die meiste Zeit sitzen sie auf ihm und warten auf die Eltern und das Futter, das sie ihnen non stop heranschaffen.

 

 

Hier sind sie alle sechs noch zusammen und drängen sich aneinander in dem immer enger werdenden Kasten. Ihre Dunenhülle ist nun verschwunden, abgelöst vom arttypischen Federkleid.

 

 

 

 

Hat er jetzt die Kamera entdeckt? 

 

 

 

 

Das Bild ist vom 15. Juni. Sie sind gewachsen und ihr Appetit ist unverkennbar.

6.6.

Sichtbar gewachsen, nach erst sechs Tagen, und ordentlich in zwei Reihen hintereinander, warten sie auf die ihnen zugeteilten Bissen.

Aber der Schein trügt: wer sich vordrängelt und den Schabel am weitesten aufsperrt, bekommt das meiste.

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5.6.

Am letzten Tag im Mai, am 31. 5. war es dann soweit: Die ersten jungen Falken schlüpften aus ihrer Kalkhülle. Das waren anfangs nur erst drei, nach zwei Tagen waren sie dann vollständig, zu sechst.

Das Falkenmännchen, auch Terzel genannt, bringt das Futter. Das Falkenweibchen bleibt fast die ganze Zeit im Nistkasten und bedeckt die Jungen mit ihren Flügeln oder verteilt das Futter in kleinen Portionen unter sie.

Doch allmählich langweilt das den Nachwuchs, die Jungen werden neugierig und schieben ihren Kopf unter dem Vorhang hindurch.

Manchmal aber werden sie jetzt auch schon mal alleingelassen. Dann wird der weiße Dunenfederknäuel lebendig und es wäre fast unmöglich, sie in dem Gewusel auseinanderzuhalten, wenn nicht ab und zu ein Schnabel oder ein paar dunkle Augen daraus auftauchen würden.

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!7. Mai
17. Mai
9. Mai

17. Mai

Aus den drei Eiern sind inzwischen sechs geworden. Das wurde schon am 9. Mai sichtbar.

Und seitdem sitzt das Falkenweibchen ziemlich ununterbrochen auf dem Gelege, verlässt es nur mal für kurze Zeit, wendet die Eier immer ein bisschen und hat sie dabei von der einen Seite mehr auf die andere gerollt. So sitzt sie nun fast direkt unter der Kamera. Diese Perspektive ist zwar im Moment nicht so günstig, das wird sich aber geben, wenn erst die Jungen geschlüpft sind und sicher den ganzen Kasten beanspruchen.

Die Kamera wird von einem Programm gesteuert, das jede Bewegung erfasst und aufzeichnet. Auf diese Weise entstehen in kurzer Zeit unzählige Bilder, unter denen dann die aussagekräftigsten ausgewählt werden können.

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1. Mai 2017

Die Befürchtungen, dass auch in diesem Jahr nicht mit einer erfolgreichen Falkenbrut zu rechnen sei, haben sich als verfrüht herausgestellt. Seit dem 5. April ließ sich hin und wieder ein Weibchen in der Nähe des Kastens sehen. Am 25. April war dann das erste Ei sichtbar, zwei Tage darauf das zweite und heute nun das dritte. Vielleicht ist damit das Gelege vollständig. Turmfalkenweibchen legen 4 bis 6 Eier.

Die Brutdauer wird mit 27 bis 32 Tage angegeben. Um Himmelfahrt sollten wir wieder einmal hineinsehen.

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22. März 2017

Seit Wochen schon schaue ich gespannt zu unserem Kirchturm hinauf, dorthin, wo wieder der Falkenkasten auf neue Bewohner wartet. Aber außer dass ich einmal einen Falken ziemlich weit entfernt am Turm vorbei nach Norden fliegen sah, war mir keine zu Hoffnungen Anlass gebende Beobachtung vergönnt.

Zur Zeit scheint ein Straßentaubenpaar den Kasten in Besitz genommen zu haben. Wenn Falken sich für den Kasten interessieren, würde ein Kampf sicher zu ihren Gunsten ausgehen.

Deswegen müssen diese für uns weniger erwünschten Mieter wohl im Moment auch noch nicht daraus vertrieben werden. 

Beobachten Sie selbst?

Wenn Sie Tiere um die Kirche herum beobachten und uns das mitteilen wollen, können Sie das hier gern tun. Oder Sie schreiben uns eine Mail. Wir freuen uns darüber!

Joh. Woldt

 letzte Aktualisierung: 13.07.2017
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